Loveparade Duisburg 2010
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Malteser aus dem Kreis Euskirchen unterstützten die Einsatzkräfte - (Duisburg/Leverkusen/Kreis Euskirchen, 25.07.2010 - KR) Während der Euskirchener Malteser-Krad-Melder Anselm Kalff am Sonntag bereits seit vor Beginn der Loveparade in Duisburg im Einsatz war, kamen nach dem Panikausbruch mit 19 Toten und 342 Verletzten in dem Tunnel zum Veranstaltungsgelände weitere Einsatzkräfte der Malteser aus dem Kreis Euskirchen in den Einsatz.
Der Kreis Euskirchen schickte zur Unterstützung einen Patietentransportzug (PTZ 10 NRW) mit Fahrzeugen und Rettungsdienstpersonal des Kreises, Fahrzeugen und Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes und zwei Rettungsdienstfahrzeugen samt Besatzung der Malteser aus dem Kreis Euskirchen.
Drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug unterstützten zudem den Regelrettungsdienst teilweise bis 4 Uhr in der Nacht, um hier vor Ort die Fahrzeuge, die mit dem Patietentransportzug mittlerweile in einem Bereitstellungsraum bei Leverkusen auf Abruf standen, kompensieren zu können. Zusätzlich stellten die Malteser ein Mannschaftstransportfahrzeug mit Führungspersonal, mit dem Ärzte aus der Schnell-Einsatz-Gruppe Notärzte Kreis Euskirchen (SEG Ärzte) unmittelbar das ärztliche Personal an der Einsatzstelle in Duisburg unterstützten.
Weitere Helfer verblieben in der Euskirchener Stadtgeschäftstelle, um im Bedarfsfall die restlichen Fahrzeuge besetzen zu können.
Update: Die Zahl der Verletzten wurde, wie der Presse zu entnehmen ist, mittlerweile auf über 500, die Zahl der Toten auf 20 korrigiert. Mit großer Betroffenheit haben die Malteser auf die Toten und Verletzten während der Loveparade am 24. Juli reagiert. Die Malteser trauern um die Toten. Ihr Gebet gilt auch den Angehörigen.



